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Tofvehults Historik
   
 
1697

Ein Sägewerk befand sich an dieser Stelle.

1698

Hans Andersson, ein fortschrittlicher Kaufmann und Großgrundbesitzer erbaut eine Gießerei mit Hochofen. In der Anfangszeit stellt man hier Kanonen für die Armee von Karl dem XII. her.

1724

Die Tochter Anna Cedeflycht übernimmt den Betrieb.

1760

Peter Cristopfer Cederbaum glückte es durch Kauf und Erbschaft das gesamte Gut Helgerum, in welchem auch Tofvehult lag, in seinen Besitz zu bekommen. Peter erhielt die Erlaubnis eine Fabrik zu errichten, in welcher Nägel, Bolzen und Teile von Messern hergestellt werden sollen.

1765

In diesem Jahr wird eine mit Wasserkraft angetriebene Säge gebaut. Des Weiteren entstehen drei moderne Kohleöfen, die den Hochofen mit Kohle versorgen.

1825

Nach 127 Jahren wird der Hochofen stillgelegt und der Verkehr auf dem Waldweg nach Ankarsrum, auf welchem Ochsen das Eisen auf Karren gezogen hatten, wurde eingestellt.

1826

Ein neues Unternehmen wird gegründet – Tofvehults Gerberei

1842

Helgerums neuer Besitzer, der Freiherr Carl Adam Raab beschleunigt den Ausbau der Gerberei.

 
1850

Raab errichtet eine Streichholzfabrik, die er bis zum Jahr 1869 betrieb. Der Baron ersuchte auch um die Erlaubnis für eine Tabak verarbeitende Fabrik, welche jedoch abgelehnt wurde.

1865

Ein neues Gerbereigebäude (welches heute noch genauso aussieht wie damals) ist fertig gestellt, gebaut aus Stein, Ziegeln und Resten des alten Hochofens. In diesem Jahr legt Raab auch eine Walkmühle an, um die Gerbereiprodukte direkt an Ort und Stelle weiterzuverarbeiten. Die Balkongeländer an der Längstseite des Hauses wurden zum Trocknen der Tierhäute angewendet.

1906

Das Wasserkraftwerk wird fertig gestellt und von da ab bis zum heutigen Tag betrieben. Als um die Jahrhundertwende die Gerberei stilllegte, wurde das Gebäude als Wohnraum für das Personal der Kraftstation genutzt.

1997

Peter und Lena, die zu diesem Zeitpunkt an der Westküste Schwedens wohnen, bekommen die Möglichkeit Tofvehult zu kaufen, überlegen nicht lange und ziehen noch in demselben Jahr an die andere Küste. Da Lenas Urgroßvater „Wille“ Anfang des 19. Jahrhunderts im Wasserkraftwerk als Maschinist arbeitete und ihre Großmutter Britta in Tofvehult geboren ist, gab es eine gefühlsmäßige Bindung an diesen Ort.

1999

Lena und Peter eröffnen ”Tofvehults Kafé & Kunsthandwerk“ und beleben mit dieser Einrichtung den historischen Platz Tofvehult wieder.

2008

Vier Häuschen zur Vermietung sind fertig gestellt.
 
     
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